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Auf dieser Seite finden Sie Beschreibungen und persönliche Beurteilungen zu den Elektrostaten unserer Kunden. Die Auflistung ist nicht nach Produkten sortiert und wird einfach fortlaufend geführt. Das ganze bedeutet für uns einen gewissen Zeitaufwand, sodass wir nur Stück für Stück einpflegen können. Durch anklicken können Sie die Bilder vergrößern.


Element 160

mit "allerfeinsten" Zutaten (Mark Levinson...)

Nummer 9
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Hallo Herr Ehrlinspiel

Ich möchte Ihnen auch ein paar Zeilen zu meiner neuen Element 160 schreiben. Seit 4 Monaten stehen die Lautsprecher bei mir zu Hause in einen 40 qm großen Wohnzimmer.

Erst mal vorweg. Der Klang ist schlichtweg traumhaft. Bin schon 15 Jahre Elektrostaten süchtig . Habe jetzt zuletzt die Audiostatic DCI gehabt und muss sagen kein Vergleich!!

Weder im Klang oder in der maximalen Lautstärke hatten meine alten Lautsprecher eine Chance gegen meine neue Element 160. Und wenn ich dann an den Preis Ihrer Lautsprechern mit anderen vergleiche - einfach Konkurrenzlos. Es gibt meiner Meinung nach überhaupt nichts Vergleichbares für diesen Preis. Ich betreibe den Lautsprecher im Moment über den ganzen Bereich mit den großen Übertrager und einen zusätzlichen aktiven Subwoofer der bei 70 Hertz abgeriegelt wird.
Musik hören macht so einfach nur Spaß und wird nie nervig.

Möchte jedoch Ihnen kurz mein Frontend aufzählen welches diesen Klang von CD möglich macht.
Bestimmt ist es mit verantwortlich für ein so souveränes Klangbild.

CD Laufwerk Parasound C/BD 2000
CD Wandler Parasound D/AC 2000
Kabel Kimber KCAG Laufwerk-Wandler
Netzfilter TMR FS3 vor Wandler
Kabel Mogami no compromise XLR Wandler-Vorstufe
Vorstufe Mark Levinson Nr. 28
Endstufe Mark Levinson Nr.23.5
Kabel Straight Wire Rhapsody Blue XLR Vorstufe-Endstufe-Subwoofer
Kabel Lautsprecher Kimber 8TC
Subwoofer Enery EPS-150

Den Subwoofer werde ich wahrscheinlich gegen einen Velondyne DD15 eintauschen.
Wünschen würde ich mir hierfür ein DSP Modul das zwischen Vorstufe und Endstufe in XLR Version eingeschliffen wird um den Lautsprecher bei 80 Hertz zu entlasten um dadurch höhere Pegel zu ermöglichen ohne das die Folie anschlägt.

Mit freundlichen Gruß
J. Zinnhobel
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Element X2 mit HiFiakademie

Nummer 8
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Nach dem genüsslichen Umweg über die tolle Element 160 bin ich doch bei der Element X2 angelangt.
Fläche ist eben durch nichts zu ersetzen, als noch mehr Fläche…!
Und eine X3 wird bei meiner Frau leider definitiv nicht mehr mehrheitsfähig sein…

„Danke Schatz, für die Genehmigung der X2!“

Doch die Element X2 erstickt den Hunger nach mehr Fläche erst mal im Keim. Das Klangbild hat eine Autorität und Selbstverständlichkeit, dass einem die Spucke wegbleibt. Gäste suchen auch bei dem recht großen Lautsprecher immer noch nach den Subwoofern. Sie können es nicht glauben das dieser pulvertrockene tiefe Bass aus dieser durchsichtigen Folie kommen kann.
Nach etwas Rücken und Schieben war auch der Druck in der Magengegend da, den ich so sehr schätze. Ich bin Pegelfestigkeit von Visatons Vox oder aktiven Duetta gewohnt. Die X2 können auch mal die Fetzen fliegen lassen ohne dass man Angst um die Folien haben muss.
Das ist ganz großes Kino…!
Im Mittelhochton ist eine Auflösung und Bruchlosigkeit vorhanden, die ich nie von konventionellen Lautsprechern gehört habe. Abends bei stark gedämpften Licht, glaubt man bei der Aufnahme dabei zu sein. Und da sich dieses Erlebnis selbst bei geringen Lautstärken einstellt, kann man dies gerade spät Abends geniessen, ohne die Nachbarn zu stören (obwohl ich keine habe).

Großes Kompliment an Capaciti! Dass eine kleine süddeutsche Firma einen Weltklasse-Elektrostaten auf die Füße stellt, der keine Konkurrenz fürchten muss, ist eigentlich eine Schmach für die großen Produzenten am Markt. Und in Anbetracht dessen ist der aufgerufene Preis, zumal es sich entgegen der sonstigen China-Ware um echtes "Made in Germany" handelt, schlichtweg der Hammer !

Danke, Herr Ehrlinspiel
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Element 160 mit Quasi-Sub

Nummer 7
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Kommentar der Firma "HiFiAkademie"

Durch die Zusamenarbeit mit Capaciti ergibt es sich glücklicherweise, dass ich praktisch alle Panels von Capaciti auch bei mir zuhause hören kann. Schon die ersten "Gast-Panels" haben im Vergleich zur prinzipiell ähnlichen Audiostatic ES100 gezeigt, dass es bei Elektrostaten ähnliche Unterschiede und Entwicklungsschritte gibt wie bei den dynamischen Lautsprechern. Damit war sehr schnell klar, dass ich eine neue Panel-Referenz für meine Hörtests benötige.
Aus Platzgründen ist eine X2 nicht unterzubringen, zumal diesen nicht die einzigen Lautsprecher sind, die ich im Hörraum habe - eine Element160 ist da genügsamer. Von der Aufstellung her stehen die Panels in einem Grundtonloch, was dem "schmalen Hemd" das Leben nicht gerade leicht macht. Mit einer entsprechenden Entzerrung lässt sich die Tonalität aber ganz gut beiziehen. Dazu verwende ich natürlich das DSP-Modul.
Um auch die unterste Oktave ab 20Hz wiedergeben zu können, habe ich auf Basis der Element 160 einen Hybriden nach dem Vorbild der Modul 150-TIW und der Optik von Martin Logan gebaut.

Die klanglichen Unterschiede von Verstärkern, CD-Playern ... werden in der Presse oft übertrieben dargestellt, dagegen in manchen Foren als nicht vorhanden beschrieben. Als Hersteller ist es für mich darum wichtig, die Elektronik an unterschiedlichen Lautsprechertypen zu betreiben. Die Panels von Capaciti sind in dieser Beziehung für mich eine akustische Lupe, die auch kleinste Unterschiede deutlicher zu Ohr bringen, als es die meisten anderen Lautsprecher vermögen.

Lokalisierung, Feinauflösung, Natürlichkeit, klarer Unterschied zwischen echtem und künstlichem Hall ... das sind Dinge, die man mit einem Elektrostaten auch heute noch eher bekommt als von klassischen Lautsprechern. Die Panels von Capaciti spielen diese Vorzüge voll aus ohne dass man dafür abendteuerliche Impedanzverläufe, geringe Empfindlichkeit oder mangelnde Pegelfestigkeit in Kauf nehmen muss.
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Element 160

Anmerkung: wirkt breiter wegen Weitwinkelobjektiv

Nummer 6
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Hallo Herr Ehrlinspiel,

Nochmals vielen Dank für die fachliche Beratung und Ihre sachlichen „Überredungskünste“, die schließlich zum Kauf der Element 160 geführt haben.
Da ich im Wohnzimmer schon eine echt gute Anlage mit Avantgarde Acoustic DUO Horn – Systeme stehen habe, war ich auf der Suche nach preiswerten „Lautsprechern“ , um meine Video-Sound-Anlage in einem anderen Raum aufzupeppen.
Das gelungene Styling und die hervorragende Verarbeitung und nicht zuletzt das überragende Preisleistungsverhältnis haben mich dazu bewogen, die Element 160 bei Ihnen zu bestellen.
Die Klangqualität bei der Vorführung war gut (2-), aber nicht berauschend. Insbesondere die leichte Schwäche im Grundtonbereich konnten meine „Fledermausohren“ nicht gänzlich befriedigen.
Ich hatte zuvor immerhin Lautsprecher für ca. 15000,00 Euro LP gehört. Man soll ja fair bleiben!

Nachdem ich die Element 160 bei mir zu Hause einige Stunden gehört habe, kann ich nur sagen: Hut ab Herr Ehrlinspiel ! Ich will mir an dieser Stelle überschwengliches Lob sowie blumenreiche Klangbeschreibung ersparen, da Klangqualität auf höchstem Niveau geboten wird und Differenzierungen zu anderen Lautsprechern ja wie bekannt vom subjektivem Geschmack abhängen.

Nur soviel sei verraten.
In meinem nicht mehr ganz jungen HiFi-Leben habe ich schon einige namhafte Lautsprecher mein eigen nennen dürfen. Darunter ESS 1Amt A (Heil), DDD-Biegewelle German-Physiks sowie Martin Logan Monolith. Letztere werden von der Element 160 klar übertroffen!

Vielen Dank Herr Ehrlinspiel

P.S: Ich überlege mir ernsthaft meine Avantgarde Acoustic DUO gegen Ihre neuste Entwicklung Element X3, obwohl ich diese noch gar nicht gehört habe, zu ersetzen.
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Element X2 mit HiFiakademie

Nummer 5
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Guten Tag Herr Ehrlinspiel,

nun möchte ich es nicht versäumen, Ihnen nach dem ersten "Einhören" auch ein Feedback zu geben.

Seit ca. 2 Wochen stehen die X2 nun in meinem Hörraum. Die Wartezeit war nicht gerade gering, aber gut Ding will Weile haben, die Vorfreude möchte ich im Nachhinein nun doch nicht missen. Ich hatte die Element 160 auf der Hifi-Messe in Gelsenkirchen gehört und wie Sie wissen, dauerte es bei dem Hörtermin bei Ihnen nicht lange bis ich die X2 bei Ihnen bestellt hatte. Ein paar Takte Musik und ich war infiziert. Unser geplanter Termin von 2 Stunden verkürzte sich auf letztlich auf 30 Minuten.

Ich betreibe die X2 an Vorverstärker und Endstufe von HiFiAkademie mit dem DSP-Modul in der Endstufe. Das ist schon praktisch, die Korrekturdatei, die Sie mir mitgegeben hatten funktioniert sehr gut in meinem Raum. Da sich die
X2 noch einspielt, ändert sich noch etwas im Frequenzverlauf. Seit zwei Wochen spielen sie schön vor sich hin, nur unterbrochen vom wechseln der CD (ich weiss, man kann das mit dem Einspielen auch übertreiben).

Was soll ich sagen, eigentlich bin ich sprachlos. Es ist glaube ich keine Frage, dass die Kombination Capaciti - HiFiAkademie mehr als ein Glücksfall ist. Sowohl von den technischen Anforderungen als auch monetär bekommt man derzeit kein besseres Preis/Leistungsverhältnis. Und jetzt sitze ich in meinem Hörraum und höre. Anfangs wie immer bei neuem Equipment, eher ängstlich. Ist da etwas, was nicht da sein sollte? Ist irgendetwas zu laut, zu leise, drönt es, war es vorher besser? Nach Tagen erst löst sich die Anspannung, Vertrauen setzt ein in diesen wundervollen Schallwandler. Es hat etwas gedauert bis ich das was ich gehört habe, annehmen konnte, denn eigentlich war ich der Meinung dass es gar nicht so gut klingen könnte.

Das klingt jetzt vielleicht sehr euphorisch, aber wie geht es den anderen X2 Besitzern?

Ich bin mir sicher, meine lange Suche ist im wesentlichen hier zu Ende. Gut, ein anderes Quellgerät muss noch her, aber alles dahinter genügt mir.
Endlich kann ich mich mal fallenlassen und einfach ZUHÖREN. Ich bin ein grosser Fan von gestrichenen und gezupften Kontrabässen. Empfehlung:
Patricia Barber Companion als XRCD von FIM. Lied "Use me" und "Black Magic Woman" unbedingt anhören. Es handelt sich um eine Live-Aufnahme, die man hätte nicht besser abmischen können, ohne zu "totzumischen". Keine Effekte, Live pur. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es einen Schallwandler gibt, der diese Musik besser rüberbringt. Ich lasse mich gerne belehren, aber das will ich hören.

Genug der Lobhudelei, kurzum: ich bin mit meinen X2 mehr als glücklich.
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Nummer 3
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Hallo Herr Ehrlinspiel,

ich möchte Ihnen berichten, wie es mir mit der Element 160 bisher erging. Zunächst bin ich Ihrem Vorbild gefolgt und habe meine Füße doch noch in Schlaglack Silber gestrichen, das Ergebnis ist super und immer eine Empfehlung wert!

Seit Freitag dem 21.12.07 läuft die Element 160 also jeden Tag gut 6 Stunden, auch wie Sie vorschlugen zunächst an meiner 8 Watt Röhre. Das geht erstaunlich gut, bis zu moderaten aber hausmitbewohnerfreundlichen Pegeln.

Die Veränderung während der ersten Tage ist vor allem im Bassbereich enorm. Den 22uF Kondensator habe ich recht bald überbrückt, da ein deutlicher Netzbrumm hörbar war. Wenn ich mich recht erinnere sagten Sie, das dies von der Rückkopplung /Modulation des Hausnetzes kommt!? Wie auch immer, ohne Kondensator brummt es nicht und ob es zudem besser klingt kann ich nicht sagen, habe das bisher nie wieder zurückgebaut.

Gestern nun bin ich dazu gekommen, das ganze am Hörplatz einzumessen. Hier zunächst die Messung ohne DSP aber mit überbrücktem Kondensator (ungeglättet).

Die nächste Abbildung zeigt das Ergebnis mit DSP (Behringer stark modifiziert). Der Messschrieb ist nicht geglättet, sieht aber verblüffend gut aus, wie ich finde. Ich habe einen konstanten linearen Abfall von ca. 5dB realisiert und damit gute Erfahrungen gesammelt.

Die Parametereinstellungen am Behringer sind übrigens für rechts und links im Bass recht unterschiedlich siehe dazu die Bilder, zusätzlich habe ich noch zwei schmalbrandiges Kerbfilter bei ca. 26 und 53 Hz mit –15 dB eingestellt. Anzumerken wäre noch, dass mein Raum L-formig ist und daher die Rechts/Links unterschiede bei den unteren Frequenzen nicht weiter verblüffen. Der frühe Pegelabfall im Hochtonbereich oder, wenn Sie so wollen, das nachregeln im Hochtonbereich kommt vermutlich von Ausgangsübertrager der Röhrenendstufe.

Bei 26 Hz liegt die erste Raummode, bei der doppelten Frequenz ist diese noch halb so stark und zusätzlich kommt hier noch die Membranenresonanz hinzu, was die starke Absenkung erklärt.

Beim Einstellen und Messen habe ich auch mal den Vorwiderstand komplett entfernt und dabei eine etwas linearere Frequenz zwischen 1 und 5 kHz erhalten, wobei bei etwa 800 Hz eine Überhöhung auftrat, die mit Rv so nicht sichtbar war. Den größten und wie ich denke entschieden Vorteil sehe ich in etwa 6 dB Pegelgewinn in Bassbereich zwischen 30 und 70 Hz. Schließlich habe ich bei 30 und 40 Hz kräftig nachgeregelt und das geht natürlich zu lasten der maximal erzielbaren Lautstärke. Das dürfte allerdings bei moderaten Lautstärken (höre ich hauptsächlich) kaum eine Rolle spielen.

Bis jetzt habe ich noch nicht mit meinem Subwoofer gehört, der geht linear bis 25 Hz (REL Stadium III, 12 Hz bei -6dB) in diesen Falle würde ich die Element 160 im Bereich bis 100 Hz nicht linearisieren und den Sub von unten her einpegeln wobei die Element 160 unbeschalten laufen und möglicht viel vom Elektrostat zu nutzen (ich habe ja kein Pegelproblem). Bisher habe ich aber noch kein Bedürfnis gehabt und ich denke die bis dato realisierten 32Hz (Element 160 solo aber linearisiert) reichen mir völlig aus.

Jetzt könnte ich noch was zum Klang schreiben, das ist alles so wie man sich das vorstellt! Im Vergleich zu meinem großen Hornsystem (Oris 85 cm Horn mit Lowther PM2A und diversen Basssystemen wie Basshorn, Altec 416 und Supravox Reflexsysten), das ich ja aus Platzgründen nicht mehr stellen kann und es daher verkauft habe, ist es am ehesten so, dass man beim Horn eher in der ersten oder zweiten Reihe sitzt und beim ELS in der 10 oder so. Alle Systeme haben eine sehr gute Auflösung, Räumlichkeit und Staffelung, die Klangfarben sind auf hohem Niveau. Der ELS zeigt sicherlich einigen Details mehr, hat auch eine sehr schöne Breiten- und Tiefenstaffelung, braucht sich im Bass nicht zu verstecken (mit DPS linearisiert). Ist allerdings als System viel leichter zu realisieren, und von der Optik besticht er durch seine Leichtigkeit, und im Vergleich zum gigantischen Hornsystem, durch seine geringe Größe.

» Bericht mit Messungen (PDF) [738 KB]

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Nummer 4
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Mich selbst würde ich in die Kategorie "Normalo mit Basteltrieb" einordnen. Als Konsument der gängigen Hifi Selbstbau-Zeitschriften ist bei mir natürlich fast alles "getuned" (Weichen, CD-Player, Verstärker), mal mit mehr Erfolg, mal mit weniger. Gewisse Dinge erachte ich aber immer noch als Voodoo - entweder ich habe nicht das feine Gehör oder mir fehlt einfach der nötige Glaube. Haupt-Bastel-Objekt waren bis dato meine Elac CL 142 (dynamisch, 3-Wege), die ich gerade aktiv betreiben wollte - Verstärker und Weichen waren bereits vorhanden. Doch dann kam alles alles ganz anders.

Meine erste Begegnung mit den Capacitis war auf der Hifi Music World 2006 in Gelsenkirchen. Dort war ein kleiner Schwerpunkt Flächenstrahler. Ein Hifi Studio waren mit Magnepan und Analysis Fertiglautsprechern (hier Bändchen) und Capaciti im Bereich DIY vertreten. Zuvor hatte ich zwar von Elektrostaten gelesen, dies aber als unerschwingliche High-End Erscheinung abgetan.

Tja, was soll ich sagen: es klang irgendwie anders, in meinen Ohren besser, weil natürlicher. Der Eindruck bestätigte sich auch nach mehrfachem Wechsel der Hörräume: die Flächenlautsprecher hatten etwas, was die dynamischen nicht hatten. Heute weiß ich, dass es im Wesentlichen zwei Dinge waren, die mich so angesprochen haben: die Impulstreue und die saubere Basswiedergabe - letztere besonders bei der Kombination mit einem Dipol-Bass eines Fremdherstellers. Hier fühlte ich mich natürlich besonders angesprochen, da mein eigener Dipol-Bass gerade fertig geworden war. Bässe in Dipol-Bauweise sind aber ein eigenes Thema, zu dem sich jeder seine eigene Meinung bilden muss.

Inzwischen laufen die Element 160 seit einem Drei-Viertel Jahr bei mir, getrennt bei 70 Hz. Hier übernimmt dann der Dipol-Bass. Anfänglich hatte ich die Trennfrequenz bei 110 Hz gewählt, dann aber schrittweise immer weiter abgesenkt, weil es einfach homogener klingt und die Capacitis das auch mühelos mitmachen. Auch das anfangs etwas diffuse Klangbild steht nach einiger Einspielzeit jetzt klar: konnten die Elacs zunächst noch Instrumente und Stimmen klarer positionieren, verhält es sich inzwischen umgekehrt.

Beim Musik-Material sind die Capacitis erstaunlich tolerant. Auch wenn es einmal deftiger zu Sache geht, stellen die Element 160 keine Einschränkung dar. Ich habe es bislang noch nicht geschafft, sie an Ihre Grenzen zu bringen - die Nachbarn können das bezeugen. Schön ist, wie man sich über die Lautstärke regelrecht in die Bühne hinein-zoomen kann, es verfärbt nicht, es klirrt nicht, irgendwann nehmen die Hall-Anteile im Raum natürlich zu und begrenzen diesen Effekt. Andere Lautsprecher neigen hier zur Schärfe.

Noch ein Anekdötchen: beim Sehen von DVD's hören wir meistens auch über die Capacitis. Bei der Cafeteria-Szene in Ödipussi musste ich zweimal in die Küche gehen, bis ich verstanden habe, dass das Geschirr-Geklapper von einem der Nebentische in der Szene kam - leise, aber doch unglaublich klar und echt. Ein anderes Mal waren es Klopfgeräusche, die ich dann draußen gesucht habe.

Eigentlich müsste ich dem Herrn Ehrlinspiel ja böse sein, dass meine Elektronik jetzt völlig zielentfremdet eingesetzt wird und der Bass nur noch den Bereich spielen darf, den er eigentlich nicht so gut kann. Aber in diesem Fall lasse ich das noch einmal durchgehen ;-)

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Element 160 mit Plexiglas

Nummer 2
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Mein Weg zur Fläche….

Hier nur mal mein Werdegang in Sachen Speakern in den letzten 4 Jahren..
SAC Duetta Aktiv
SAC (K+T) Manger Aktiv 1
Newtronics Temperence Aktiv
Visaton Vox MTI aktiv wie passiv

und nun Capaciti Element 160

Nachdem vor 4 Wochen die Leihpanels von Capaciti bekommen hatte und auch ausgiebigst gehört habe, war die Begeisterung schon groß.

Die Fläche macht’s!
Leichte Kritik hatten wir aber auch noch zu vermelden...

Der Bass reichte uns nicht tief genug herunter und war nicht griffig genug. (Kein Problem, ein Subwoofer war ja geplant) Der Grundton tönte etwas schwach und das loslösen von den Lautsprechern hatten wir schon besser gehört....
Aber ansonsten...WELTKLASSE! Musik hören macht einfach nur noch Laune....

Vor einer Woche kam Michael von Capaciti nun mit MEINEN Panels an...

Seiner aktuellen und neuesten Version mit tieferer Resonanz, dünnerer Folie und edleren Übertragern....

Die Spannung war groß. Was kann die Silberne (Capacitis Vorführer hatte schwarze Bespannung, zum Leidwesen meiner Frau) was die Schwarze nicht kann.....

Erstmal der technische Vorteil. Die Resonanz liegt mit 35 Hertz deutlich tiefer als beim Vorführ-ESL . Die Folie ist noch mal leichter geworden.

Plötzlich spürte man bei den Aufnahmen wenn der Raum zu atmen beginnt. Das Klangbild ruht nun felsenfest auf einem sauberen tiefen unaufdringlichen Bassfundament....
Der Bass ist im Klangbild integriert, steht in der Raumtiefe beim Instrument. So wie es sein soll. Meine anderen konventionellen Lautsprecher regen deutlich stärker den Raum an. Ihr kennt das, wenn der Bass plötzlich vom Instrument weggeht und den Raum „flutet“. Das klingt oft spektakulär (und macht öfters auch mal Spass), ist aber nicht unbedingt im Sinne das Erfinders...
Gut...die ganz großen Zwerchfellmassagen bekommt man mit dem Panel nicht hin. Dazu fehlt einfach noch Breite und Größe (Element X2) , aber selbst mir als Bassfreak ist dieser Punktsaubere, integrierte Bass lieber als die fetten Effektbässe meiner Vorgängerboxen.
Hut ab!

Die Mitten und Höhen waren schon bei der schwarzen erste Sahne. Transparenz und Auflösung ohne Ende und das alles ohne zu nerven!!..... Das Klangbild ist aus einem Guss. Gefällt mir besser als bei den magnetostatischen Flächenstrahlern. Dort hört man den Übergang vom Bassmagnetostaten zum Hochtonbändchen doch stark heraus – es sind halt doch keine idealen Vollbereichs- sondern 2-Weg-Systeme. (Auch wenn Bass- und Grundtonautorität bei den großen dort noch beeindruckender war). Capaciti hat es mit seiner Segmentierung der Fläche geschafft, wirklichen Breitbänderklang von tiefsten Bässen bis zu den höchsten Höhen zu erreichen. Ich kenne derzeit keine Alternative.

Und einen Subwoofer?? Bekommt man niemals an so ein Klangbild sauber eingebunden.
Hab das Material schon zu Hause. Werde es wieder verkaufen und es lieber in Platten investieren.
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Element 160 an 50 Watt Röhrenverstärker

Nummer 1
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Nach Ankunft der ELS und dem Auspacken war ich erstaunt wie wenig Arbeit man mit dem Aufbau hat. Ein paar Kabel dran (bei denen man nun wirklich nichts verkehrt anschließen kann), die Füße noch schnell dran (die Löcher der Schraubenaufnahmen haben 100% zu den Bohrungen an den Füßen gepasst!!) und schon hat man einen betriebsfertigen ELS! Das Ganze hat gerade mal eine halbe Stunde Zeit gekostet. Kurz noch verkabeln und los geht’s...

Mein erster Eindruck: Die haben mich auf den Arm genommen - die haben doch im Capaciti-Hörraum nicht so gewaltig geklungen (in deren Raum erzeugen die 160`er anscheinend fast gar keinen Bass), mich hat's fast vom Stuhl gehauen. Ein Elektrostat mit so einer Dynamik und Power hab ich noch nicht gehört (und ich habe praktisch alle Namhaften gehört und zudem einen amerikanischen "Marktfüher" besessen). Die Auflösung:genial - ich habe plötzlich Dinge auf den Scheiben gehört die vorher einfach nicht da waren. Als Elektronik hatte ich einen Luxman 530 dran.

Mal sehen wie es mit der Röhre wird - null Problemo - den strafe einer Lügen der behauptet ein ELS und Röhre passen nicht zusammen!! Obwohl die Röhre wesentlich weniger Leistung hat (angebliche) 50 Watt gegen 130 Watt steht sie in nichts nach!

Einzig eine ganz leichte Härte ist noch ein Manko. Ich komme dem Problem aber schon näher durch die Anpassung der Widerstände und scheine jetzt wohl den richtigen Wert gefunden zu haben, allerdings denke ich immer noch über einen Versuch mit dem Kondensator vor dem Widerstand nach (leider komme ich nicht so einfach an Kondensatoren ran, und ich habe keine Ahnung mit welchem genau ich probieren soll, aber ich werde welche zum testen erhalten)

Was mir auch noch super gefallen hat war der Umstand das man mit der Aufstellung gar nicht so viel experimentieren muss - man sollte sich zwar schon um eine optimale, dem Raum entsprechende Aufstellung bemühen aber so problematisch wie bei meinen Vorgänger-ESL (ein halbes Jahr immer wieder hin und her und vor und zurück) ist es bei weitem nicht!
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